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Stirnlampen für Helme

Die Leuchtstärke einer Stirnlampe beeinflusst unmittelbar die Leuchtdauer der Lampe. So verkürzt eine Erhöhung der Leuchtstärke automatisch die Leuchtdauer und umgekehrt. Kompakte Stirnlampen verfügen üblicherweise über eine Batterie oder einen Akku von geringer Kapazität. Dieser Umstand ist dem Gewicht der Energiequelle geschuldet. Man versucht dieses möglichst gering zu halten um den Tragekomfort der Stirnlampe zu optimieren. Idealerweise lassen sich die Stirnlampen mit Lithium-Ionen-Akkus betreiben. Diese Akkus haben eine geringe Selbstentladung und sind äußerst kältebeständig. Sie gehören heute zu den leistungsstärksten Technologien.

Die Leuchtweite ist von der Form des Lichtkegels und der Leuchtstärke abhängig. Bei streuendem Licht ist die Leuchtweite geringer als bei einem fokussierenden Lichtkegel. Die Hersteller geben für jede Stirnlampe die jeweils verfügbaren Leuchtvarianten an. Diese sind auf spezielle Einsatzbedingungen zugeschnitten, wie dem Arbeiten im Nahbereich, der Fortbewegung und der Fernsicht. Die entsprechenden Leuchtvarianten verfügt über einen bestimmten Lichtkegel (breit, fokussiert, kombiniert usw.) und entsprechende Leistungsmerkmale (Leuchtstärke, Leuchtweite und Leuchtdauer). So lassen sich die Stirnlampen nach den speziellen Anforderung auswählen.

Stirnlampen sind in der Regel mit einem hohen IP-Schutzgrad ausgestattet. Dieser gibt den Schutz gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten an. Sie sind meist staubgeschützt und wasserdicht bis zu einer Tiefe von 1 Meter und gewährleisten einen zuverlässigen Betrieb bei jedem Wetter, einschließlich Regen oder Schnee.

Die meisten Stirnlampen von Petzl verfügen über ein integriertes Energiemanagement. Sie gewährleisten für einen gewissen Zeitraum eine konstante Leuchtkraft. Während dieser Zeit nimmt weder die Leuchtstärke noch die Leuchtweite ab. Ist die Energiequelle fast entladen, schaltet die Stirnlampe automatisch in den Reservemodus um. Die Leuchtkraft nimmt ab, bleibt aber auch jetzt bis zum Ende konstant und ermöglicht dem Anwender seine Arbeit zu Ende zubringen oder sich fortzubewegen. Man kann sich also sicher sein, dass einem die Lampe nicht plötzlich ausgeht und in stich lässt. Übrigens: Um 50 Stunden lang über eine Leuchtkraft von 100 Lumen zu verfügen, müsste der Anwender 75 AAA-Batterien, d.h. 1,1 kg, am Kopf tragen!

In Stirnlampen sorgen überwiegend LEDs (Light Emitting Diode) als Leuchtmittel für eine gute Sicht. Die günstigste Alternative zur Herstellung von weißen LEDs ist die Kombination einer blauen Licht emittierenden Diode mit einem gelben Luminophor. LEDs emittieren also überwiegend blaues Licht. Bei direkter, wiederholter, hoher Exposition kann blaues Licht das Auge schädigen. Diese Risiken sind umso gravierender für Kinder, da sie noch empfindlicher gegenüber blauem Licht sind. Bei normalem Gebrauch der Stirnlampen sind diese Risiken aber minimal.

Stirnlampen mit einer ATEX Zertifizierung werden nach Zündschutzarten klassifiziert. Je Höher die Zündschutzart, desto geringer ist ihre Leuchtkraft. Strom- und Spannungswerte werden reduziert, um eine Erzeugung von Lichtbogen, Funken oder gefährlichen Temperaturen zu unterbinden. Das Gehäuse der explosionsgeschützten Lampe darf an der Oberfläche keine heißen Stellen aufweisen, die eine Selbstzündung hervorrufen können. Auf der Rückseite einer zertifizierten Stirnlampen sind alle für die Festlegung der möglichen Einsatzbereiche benötigten Angaben enthalten.


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