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Handwinden

Rosinski bietet ein großes Angebot an unterschiedlichen Handwinden an. Das Spektrum reicht von kleinen Seilwinden mit kurzen Hüben um beispielsweise Klappen zu öffnen, über Handseilwinden für Hebevorgänge im industriellen Bereich, bis hin zu Zugwinden mit Freilauffunktion und großen Seilaufnahmen um Boote einzuholen. Die Seilwinden unterscheiden sich in der Montageart für die Anbringung an Wänden oder auf Konsolen, in der Art der Übersetzung ob mit Direktgang, Schnecken- oder Stirnradgetriebe oder dem Aufbau mit seitlicher Kurbel oder frontalem Antrieb. Es gibt Modelle die Variationen in der Beschichtung bieten oder dem Werkstoff. So lassen sich einige der Handwinden statt mit üblicher Pulverbeschichtung auch mit einer Verzinkung beschichten oder sogar in Edelstahlausführung fertigen. Wir bieten qualitativ hochwertige Handseilwinden namhafter Hersteller mit einfacher Funktion. Um hier einen optimalen Überblick zu wahren, haben wir die Seilwinden in 3 Kategorien unterteilt:
  • Wandseilwinden (Handwinden zur Montage an der Wand)
  • Konsolenseilwinden (Handwinden die auf einer Konsole montiert werden)
  • Theaterwinden (Handwinden mit erhöhten Sicherheitsanforderungen)
Wandseilwinden haben den Kurbelantrieb auf der Stirnseite, den Seilaustritt üblicher Weise nach oben oder unten abgehend und Montagebohrungen in der Rückenplatte. Sie eignen sich zur Befestigung auf Wänden, Pfeilern oder Maschinengehäusen und werden in aufrechter Postion auf vertikalen Flächen montiert oder auf horizontalen Ebenen liegend angebracht. Hingegen befinden sich die Montagebohrungen bei den Konsolenseilwinden in der Bodenplatte. Häufig haben diese Winden einen seitlichen Kurbelantrieb und scheiden damit für die Montage auf Wänden aus. Ihr vornehmlicher Bestimmungsort ist die Montage auf Brüstungen oder Sockeln.

Handwinden im szenischen Bereich

Die dritte Kategorie beinhaltet die Theaterwinden. Es sind dies Winden, die mit aufwändigen Features eine erhöhte Sicherheit bieten und auch zum Heben und Abhängen von Lasten über Personen angewendet werden dürfen. Theaterwinden unterliegen den strengen Bestimmungen der DGUV Regel 17. Diese Handwinden haben eine zweite Bremse und eine serienmäßig gerillte Seiltrommel, auf der das Seil nur einlagig aufgewickelt werden darf. Seilwinden für szenische Darstellungen verfügen über eine Andruckrolle, die eine Schlaffseilbildung verhindert und für ein sauberes Auftrommeln des Seils sorgt. Theaterwinden werden immer dort eingesetzt wo Personen unter der angehobenen Last hindurch laufen, beispielsweise bei Plakaten oder Leuchtern in Einkaufspassagen.

Handwinden in der Industrie

Handwinden für die Industrie unterliegen den Bestimmungen der DGUV Vorschrift 54. Sie sind konzipiert für unterschiedlichste Anwendungen und bieten jede für sich, individuelle Eigenschaften und Vorteile. Die Mechanik setzt den Handseilwinden ab einer gewissen Tragkraft eine Daseins-Grenze. So wird es ab spätestens 5 to unwirtschaftlich Lasten mittels Handwinden zu befördern. Mit zunehmender Tragkraft werden die Übersetzungen der benötigten Getriebe immer größer. Der Weg den die Kurbel beschreibt nimmt, im Verhältnis zur Hubbewegung des Seils, immer mehr zu. Bei einer Last von beispielsweise 5000 kg, wird bei einer kompletten Kurbelumdrehung nur ein Seilweg von 8 mm erzielt und dies bei einer aufzubringenden Kurbelkraft von 25 daN.
Die Handwinden lassen sich meist mit unterschiedlichem Zubehör bestücken. Je nach Anwendung und Einsatzort sind diese Features hinzu zu bestellen. Gerne konfigurieren wir Ihnen eine Handwinde auf Wunsch nach ihren individuellen Bedürfnissen. Zu den ausbaufähigen Features zählen zum Beispiel die Vergrößerung der Seiltrommel, gerillte Seiltrommeln oder Mehrseilaufnahmen.

Bremswirkung der Handwinde

Handwinden werden fast ausschließlich mit Lastdruckbremsen ausgerüstet. Diese haben ihre Vor- und Nachteile. Lastdruckbremsen werden über den Zug am Seil betätigt. Je größer der Zug desto stärker die Bremswirkung. Der Seilzug übt auf die Trommel, das Getriebe und die Antriebswelle einen Drehmoment aus. Diesen greift die Bremse auf und wandelt ihn, über einen Gewindemechanismus in eine axiale Bewegung um. Bei Zug am Seil schließt sich somit die Bremse, blockiert die Antriebswelle und hält die Last. Nachteilig ist, dass für eine verlässlich große Bremskraft, eine entsprechend große Last am Seil ziehen muss. In der Regel sind dies 30% der Nennlast einer Winde. Eine Handwinde mit einer Tragkraft von maximal 1000 kg bremst also erst ab einer Mindestlast von ca. 300 kg.

AGB
Zahlung auf Rechnung. Preise gelten ab Werk zzgl. Fracht und Verpackung.
Verkauf nur an Gewerbetreibende, Vereine und öffentlich Dienste.
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