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Greifzüge

Greifzüge sind in Ihrer Bedienung und Art einzigartig und äußerst vielseitig einsetzbar. Sie werden häufig im Forst genutzt um Bäume zu Fällen oder auf dem Bau, der Werft und in der Werkhalle um Lasten zu Heben oder zu Ziehen.

Der Greifzug ist eine geniale Erfindung aus dem Jahr 1945 und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum Patent angemeldet. 1956 benannte sich die Fa. Greifzug nach seinem bekanntesten Produkt. Inzwischen gehört die Firma Greifzug zur französischen Tractel-Gruppe und behauptet sich mit Marken wie beispielsweise dem Mehrzweckzug, Tirak, Minifor und Blocstop. Als der Patentschutz des Greifzugs 1968 auslief, wurde der spezielle Seiltrieb von unterschiedlichsten Herstellern auf den Markt gebracht. Heute ist er in vielfältigster Form im Handel erhältlich.

Greifzüge funktionieren nach dem Zweihandprinzip. Zwei Klemmbacken im Innern greifen abwechselnd das Seil und schieben es vor. Der Seilvorschub wird über einen schwenkbaren Hebel von Hand angetrieben. Ein Zurückrutschen des Seils ist nicht möglich, da immer eine der Klemmen das Seil abwechselnd sichert. Der unschlagbare Vorteil dieses Prinzips ist, dass beliebig lange Seile und Hübe erzielt werden können. Während bei einer auftrommelnden Seilwinde die Seilzugkraft in jeder weiteren Lage abnimmt bleibt sie beim beim Greifzug konstant.

Hier durchläuft das Seil geradewegs die Mechanik des Greifzugs und tritt dann wieder aus. Das Seil wird von der vorderen Klemmbacke gegriffen und nach vorne befördert. Dann schließt die hintere Klemmbacke und hält das Seil während die vordere öffnet und weiter hinten neu zupackt. Der Vorgang wird mit jedem Hebelschlag von Neuem wiederholt.

Die Mechanik im Greifzug arbeitet ähnlich einer Person, die an einem Seil zieht.

Wird der Seilzug freigeschaltet kann das Seil von Hand durchgesteckt bzw. nach Beendigung der Arbeit herausgezogen werden. Dies erleichtert den Transport, da sowohl das Gerät und das Seil getrennt von einander getragen werden können.

Einige der Seilzüge sind auch für den Personentransport zugelassen. Die Greifzüge mit Personenzulassung dürfen nur mit einer Fangvorrichtung als Sicherheitsvorrichtung betrieben werden. Eine solche Fanvorrichtung kann z.B. der Blocstop sein.

Für lange Hübe ist der Greifzug unentbehrlich. Um Lasten über kurze Distanzen zu Heben kommt der Ratschzug, der Flaschenzug oder die Seilwinde zum Einsatz.


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