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Trägerklemmen als Anschlagpunkt

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Die Trägerklemme wird in der Regel durch einen Spindelmechanismus an einem T-Träger montiert. Somit wird schnell und einfach ein Anschlagpunkt für Hebezeuge geschaffen.

Trägerklemmen

Trägerklemmen als Anschlagpunkt unterliegen den Bestimmungen der DGUV Vorschriften 100 - 500. Sie müssen mindestens einmal im Jahr durch einen Sachkundigen geprüft werden. Die hier gezeigten Trägerklemmen sind als Personensicherung nicht zugelassen.

Trägerklemmen haben den Vorteil, dass sie nicht um einen Träger geschlungen werden müssen. Eine oben liegende Leitung oder Kabel wird unter Benutzung von Hebezeugen dadurch nicht beschädigt. Sie lässt sich zudem schnell und einfach montieren.

Kito Trägerklemmen TK mit besonders festem Griff am Trägerflansch Mit Trägerklemmen lässt sich in kürzester Zeit ein Anschlagpunkt an T-Trägern montieren. Durch einfaches Drehen an der Spindel öffnet man die Klemme bis sie über den Träger passt. In entgegengesetzter Drehrichtung wird die Trägerklemme geschlossen bis die Klemmbacken den Flansch form- und kraftschlüssige umklammern. So bildet sich "im Handumdrehen" ein praktischer Anschlagpunkt zum Anschlagen von Lasten und Hebezeugen. Die Trägerklemme ist als Verbindungsmittel gemäß DGUV Regel 100-500 Kapitel 2.08 zugelassen und mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen auf Sicht und Funktion zu prüfen. Die Trägerklemme aus dem Hebezeuge-Portal der Rosinski GmbH ist äußerst robust und für den industriellen Gebrauch vorgesehen.

Stabile Harte Seitenschilder, steife Bolzenverbindungen und ein geringes Gewindespiel sind Merkmale unserer Trägerklemmen. Mit Augenmerk auf die Fertigungsqualität und die Haltbarkeit, decken unsere Trägerklemmen ein großes Spektrum an Flanschbreiten ab. Sie sind kurzfristig lieferbar, vielseitig einsetzbar und stehen in großer Auswahl zur Verfügung.

Temporärer Anschlagpunkt

Industriell findet die Trägerklemme häufig bei Montagen Einsatz. Hier sind temporär benötigte Anschlagpunkte an der Tagesordnung und möglichst zeitsparend und schnell anzubringen. Zum Heben, Umsetzen oder Austauschen von Maschinenteilen werden Anschlagpunkte sporadisch erfordert um Hebezeuge über eine kurze Zeit anzuschlagen. Zu diesem Zweck ist die Trägerklemme besonders prädestiniert, da sie sich höchst unkompliziert und sicher an den Flansch eines Trägers klemmen lässt. Sie ist leicht und handlich und sollte bei keiner Montage fehlen.

Alternativ könnte man auch Rundschlingen oder Hebebänder verwenden. Auch sie lassen sich ebenso schnell anbringen. Einfach über den Träger gelegt und verschnürt. Doch in vielen Fällen ist dies nicht möglich, da auf dem Träger Leitungen lose oder in Kabelkanälen verlaufen, andere Träger kreuzen, C-Schienen angebracht oder Schläuche verlegt sind. Oftmals ist der Abstand zur Decke einfach zu gering um eine textile Schlinge unterzubringen. Eine Trägerklemme passt nahezu immer über den Flansch.

Eignung für bühnentechnische Anwendungen

Trägerklemmen speziell nach DGUV Vorschrift 17 sind zur Zeit leider nicht erhältlich. Trägerklemmen für bühnentechnische Anwendungen in Theatern oder auf Veranstaltungen sind dennoch praktische und oft eingesetzte Anschlagmittel. Lautsprecher oder Scheinwerfer lassen sich schnell unter dem Schnürboden befestigt und können werkzeuglos umgesetzt werden. Obwohl Trägerklemmen nach DGUV Regel 100-500 nicht die Anforderungen der DGUV Vorschrift 17 erfüllen, darf man sie gemäß folgender Prämisse einsetzen.

Yale Trägerklemmen YC mit Spindelmechanismus

So dürfen herkömmliche Trägerklemmen verwendet werden, wenn ihre Tragfähigkeit bekannt ist und sie über einen zwangsgeführten Schließmechanismus verfügen. Zwangsgeführt ist ein Mechanismus, wenn das Schließen der Klemmbacken beispielsweise über eine Gewindespindel herbeigeführt wird. Eine Gewindespindel gehört ohnehin schon zur Serienausstattung der meisten Trägerklemmen. Idealer Weise wären hierbei Trägerklemmen einzusetzen, bei denen sich die Gewindespindel mittels Madenschrauben kontern ließen.

Ist ein Selbstlösen auszuschließen, kann bei fachgerechter Montage, auf eine Sekundärsicherung verzichtet werden. Eine Trägerklemme nach DGUV Regel 100-500 darf beim Einsatz in der Veranstaltungstechnik in der Regel nur mit der Hälfte der vom Hersteller angegebenen Tragfähigkeit belastet werden. Auch darf an ihr nur senkrecht zur Trägerachse gezogen werden. Ein Schrägzug ist nicht erlaubt.

Für Trägerklemmen hat der Hersteller eine Konformitätserklärung nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG zu liefern und muss sie mit den Herstellerangaben, einer CE-Kennzeichnung, der Tragfähigkeit und der angewandten Norm kennzeichnen.

Tractel Trägerklemmen Corso mit Aufhängeöse Die geringe Nachfrage nach Trägerklemmen für die Veranstaltungstechnik rechtfertigt aber kein neues Zulassungsverfahrens. So gibt es zur Zeit keine speziell nach DGUV Vorschrift 17 zugelassene Trägerklemme. Die Trägerklemme Corso von Tractel war lange Zeit die einzige hierfür zugelassene Trägerklemme. Doch auch ihr wurde, nach Herauskommen neuer Richtlinien, die Zulassung entzogen.

Auswahlhilfen

Die Trägerklemmen sind in zwei Grundausführungen erhältlich: als Aufsteckklemme mit Rastbolzen und als übliche einstellbare Klemme mit Spindel. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl von Trägerklemmen ist die Angabe der erforderlichen Tragfähigkeit, d. h. die anzuhebende Last plus dem Gewicht des Hebezeuges.

Wird die Klemme beispielsweise zum Aufhängen einer Umlenkrolle verwendet, muss die zusätzliche Belastung, die durch das Abwärtsziehen des Hubseils verursacht wird, bei der Bestimmung der benötigten Traglast berücksichtigt werden. Zudem sind die Eigengewichte der Hebezeuge in die erforderliche Tragkraft mit einzubeziehen.

Die Breite und Dicke des Trägerflansches muss ebenfalls berücksichtigt werden und kann durchaus dazu führen, dass eine Trägerklemme ausgewählt wird, die die gewünschte SWL überschreitet, um mit den Trägerabmessungen kompatibel zu sein. Der Trägerflaschbereich ist auf dem Typenschild der Klemme angegeben.

Die Mehrzahl der Trägerklemmen ist nur für die Verwendung in abgewandter Richtung zum Trägerflansch ausgelegt, d. h. die Kraftlinie muss im rechten Winkel zum Flansch des Trägers liegen, an dem sie befestigt ist. Die Trägerklemme darf nicht entlang des Trägers belastet werden, da sie sonst auf dem Träger entlang rutschen könnte.

Ebenfalls ist eine zum Träger seitliche Belastung verboten, da sich der Träger verwinden könnte. Durch seitlich eingeleitete Kräfte könnte es beim Anheben einer Last zu gefährlichen Pendelbewegungen kommen. Es ist daher wichtig sicherzustellen, dass für abgewinkelte Anwendungen eine Klemme mit geeigneter Konstruktion ausgewählt wird.

Rosinski ist bei Beratung und Verkauf von Trägerklemmen der richtige Partner.


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