Top
Eine Beratung?
Rufen Sie uns an:
+49 (0)40 537 986 42-0

Trägerklemmen als Anschlagpunkt

Die Trägerklemme wird in der Regel durch einen Spindelmechanismus an einem T-Träger montiert. Somit wird schnell und einfach ein Anschlagpunkt für Hebezeuge geschaffen. Trägerklemmen als Anschlagpunkt unterliegen den Bestimmungen der DGUV Vorschriften 100 - 500. Sie müssen mindestens einmal im Jahr durch eine befähigte Person (Sachkundigen) geprüft werden. Diese Trägerklemmen sind nicht zugelassen als Personensicherung.

Diese Produkte haben den Vorteil, dass sie nicht um den Träger geschlungen werden müssen. Eine oben liegende Leitung oder Kabel wird unter Benutzung von Hezeugen dadurch nicht beschädigt. Sie ist zudem schnell und einfach montiert.

Mit Trägerklemmen lässt sich in kürzester Zeit ein Anschlagpunkt an T-Trägern montieren. Durch einfaches Drehen an der Spindel öffnet man die Klemme bis sie über den Träger passt. In entgegengesetzter Drehrichtung wird die Trägerklemme geschlossen bis die Klemmbacken den Flansch form- und kraftschlüssige umklammern. So bildet sich „in Handumdrehen“ ein praktischer Anschlagpunkt zum anschlagen von Lasten und Hebezeugen. Die Trägerklemme ist als Verbindungsmittel gemäß DGUV Regel 100-500 Kap. 2.08 zugelassen und mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen auf Sicht und Funktion zu prüfen. Die Trägerklemme aus dem Hebezeuge-Portal der Rosinski GmbH ist äußerst robust und für den industriellen Gebrauch vorgesehen.
Stabile Harte Seitenschilder, steife Bolzenverbindungen und ein geringes Gewindespiel sind Merkmale unserer Trägerklemmen. Mit Augenmerk auf die Fertigungsqualität und die Haltbarkeit, decken unsere Trägerklemmen ein großes Spektrum an Flanschbreiten ab. Sie sind kurzfristig lieferbar, vielseitig einsetzbar und stehen in großer Auswahl zur Verfügung.

Temporärer Anschlagpunkt

Industriell findet die Trägerklemme häufig bei Montagen Einsatz. Hier sind temporär benötigte Anschlagpunkte an der Tagesordnung und möglichst zeitsparend und schnell anzubringen. Zum Heben, Umsetzen oder Austauschen von Maschinenteilen werden Anschlagpunkte sporadisch erfordert um Hebezeuge über eine kurze Zeit anzuschlagen. Zu diesem Zweck ist die Trägerklemme besonders prädestiniert, da sie sich höchst unkompliziert und sicher an den Flansch eines Trägers klemmen lässt. Sie ist leicht und handlich und sollte bei keiner Montage fehlen.
Alternativ könnte man auch Rundschlingen oder Hebebänder verwenden. Auch sie lassen sich ebenso schnell anbringen. Einfach über den Träger gelegt und verschnürt. Doch in vielen Fällen ist dies nicht möglich, da auf dem Träger Leitungen lose oder in Kabelkanälen verlaufen, andere Träger kreuzen, C-Schienen angebracht oder Schläuche verlegt sind. Oftmals ist der Abstand zur Decke einfach zu gering um eine textile Schlinge unterzubringen. Eine Trägerklemme passt nahezu immer über den Flansch.

Trägerklemmen für bühnentechnische Anwendungen

Oftmals werden bei uns Trägerklemmen nach DGUV Vorschrift 17 angefragt. Eine Trägerklemme für bühnentechnische Anwendungen in Theatern oder bei Veranstaltungen wäre ein praktisches und oft eingesetztes Werkzeug. Lautsprecher oder Scheinwerfer wären schnell unter dem Schnürboden befestigt und könnten flexibel umgesetzt werden. Dennoch erfüllen Trägerklemmen nach DGUV Regel 100-500 nicht die Anforderungen der DGUV Vorschrift 17. Ein Herunterstufen der Traglast reicht hier leider nicht aus. Den Trägerklemmen als Lastaufnahmemittel mangelt es an einem ausreichenden Sicherheitsfaktor, nötigen Materialeigenschaften, vorgeschriebenen Sicherheitseinrichtungen oder schlicht und einfach an der Zulassung. Die geringe Nachfrage rechtfertigt nicht die Investition einer Zulassung. Anders als oftmals angepriesen gibt es zur Zeit keine nach DGUV Vorschrift 17 zugelassene Trägerklemme auf dem Markt. Die Trägerklemme Corso von Tractel war lange Zeit die einzig hierfür zugelassen Trägerklemme. Doch auch ihr wurde, nach Herauskommen neuer Richtlinien die Zulassung entzogen.


AGB