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Blechgreifer / Blechklemmen

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Zu den passiven Lastaufnahmemittel gehört der Blechgreifer, auch Greifer oder Klemme genannt, Hebegeschirr und der Blechverladehaken. Sein Anwendungsgebiet liegt in der sicheren Arretierung für den horizontalen oder vertikalen Transport von Blechen, Metallplatten, Trägern etc., mit robusten oder empfindlichen Oberflächen. Für jeden Anwendungsbereich gibt es den optimalen Blechgreifer. Der Blechgreifer besteht aus einer „Schwenköse“, den Arretierhebel und den Backen mit denen das zu transportierende Gut gehalten wird. Hiermit endet jedoch auch die Gleichheit.

Blechgreifer von Rosinski

Blechgreifer sind das ideale Lastaufnahmemittel um einen sicheren Umgang mit Blechen zu gewährleisten. Je nach Ausführung des Blechgreifers werden sie für den vertikalen Transport eingesetzt, beim Aufrichten, Ablegen und Wenden von Blechen.
Blechgreifer werden beim Heben von Blechen und Stahlplatten harten Anforderungen ausgesetzt. Während des Hebens und Transportierens stehen die Klemmen unter großer Spannung und enormen Druckbelastungen. Außerdem schlagen, fallen, stoßen und schlagen sie auf alle Arten von harten Materialien. Aus diesem Grund erwarten Sie von den Rosinski Klemmen eine robuste Qualität. Unsere Blechgreifer garantieren eine hohe Leistung und eine lange Lebensdauer. Sie sind wartungsfreundlich und haben hochbelastbare geschweißte Gehäuse. Das leichte und schlanke Design erleichtert ihre Handhabung. Die meisten unserer Blechgreifer erfüllen alle Normen und Anforderungen wie: Europäische Norm NEN 13155, Amerikanische Norm ASME B30.20-2010, Australische Norm 4991 und Europäische Maschinenrichtlinie 2006/42 / EG. Alle unsere Blechgreifer wurden bis zum 2-fachen der Arbeitslastgrenze geprüft. Einige der von uns vertriebenen Blechgreifer sind auf einen Bruchfaktor ausgelegt, der das Fünffache der Tragfähigkeit beträgt.

Blechgreifer als Lastaufnahmemittel

Blechgreifer gehören zu den Lastaufnahmemitteln und unterliegen damit den Bestimmungen der DGUV Regel 100-500, Kapitel 2.8.. Hiernach müssen Blechgreifer beispielsweise mindestens einmal jährlich durch einen Sachkundigen geprüft werden. Auch darf der Greifbereich eines Blechgreifers beim Anschlagen weder über- noch unterschritten werden. Hier wird auch darauf hingewiesen, dass die Temperatur Einfluss auf die Tragfähigkeit ausübt. Aus diesem Grund muss zumindest in der Bedienungsanleitung des Blechgreifers, die Nutzung des Anschlagmittels auf einen Temperaturbereich eingeschränkt sein. Auch die senkrechte Aufnahme von „mehrstückigen Lasten“ wie beispielsweise Blechpaketen wird hier nur unter der Prämisse erlaubt, wenn diese vorher zu einer Einheit zusammengefasst wurden. Aus diesem Grund dürfen Blechgreifer nur jeweils eine Tafel pro Hebevorgang transportieren. Unter anderem ist die Klemmung der Bleche in den Blechgreifern gegen unbeabsichtigtes Abrutschen oder Abgleiten zu sichern. Hierfür wurden Sicherheitsarretierungen an den Blechgreifern vorgesehen, die auch ohne Vorhandensein einer Zugkraft die Klemme geschlossen hält und zu jeder Zeit genügend Klemmkraft aufbringen. Ohne eine solche Arretierung könnte sich der Blechgreifer beim Absetzen und Entlasten, automatisch öffnen und die Fracht freigegeben.

Klemmwirkung der Blechgreifer

Yale Blechgreifer Typ TBP Beim Anschlagen wird der Blechgreifer über das Blech geschoben. Ist eine Arretierung vorhanden muss diese während des Aufsetzens in der Stellung „AUF“ sein. Durch Umlegen des Hebels auf die Stellung „ZU“ wird die Klemmbacke freigegeben. Die Federvorspannkraft drückt nun die Klemmbacke gegen das Hebegut und sorgt so für eine gute Klemmwirkung auch ohne Zugbelastung am Hebegut. Das Hebegut kann nun angehoben und transportiert werden. Beim Anheben zieht das Hebezeug den Greifer nach oben während die Last in die entgegengesetzte Richtung wirkt. Das integrierte Gestänge wandelt die Zugkraft teilweise in Klemmkraft um und sichert so den Halt. Je mehr Last an der Klemme zieht desto fester die Klemmung am Hebegut. Aus diesem Grund sind zu leichte Güter aus sicherheitstechnischen Gründen nicht gestattet. Die Mindestlast darf bei den meisten Blechgreifern nicht unter 10 % der angegebenen Traglast betragen, da sonst die zum sicheren Transport erforderliche Klemmkraft nicht erreicht wird. Nachdem der Arbeitsvorgang beendet wurde, ist das Tragmittel soweit herunterzufahren, dass das Lastaufnahmemittel entlastet bzw. die Aufhängeöse völlig frei beweglich ist. Nun kann der Hebel wieder in die Ausgangsposition „AUF“ gedreht und das Lastaufnahmemittel vom Hebegut gezogen werden.
Auch hängt der Grip vom Material des Hebeguts ab. Zu harte Oberflächen verhindern ein Eindringen der Verzahung von Palle und Klemmbacke, so dass ein unzureichender Halt entsteht. Auf den Blechgreifern sind somit unzulässige Härten angegebenen. Bei Schongreifern kann schon eine zu glatte oder ölige Oberfläche den Grip beeinträchtigen.

Auswahlkriterien von Greifer und Klemmen

Bei der Auswahl des optimalen Blechgreifers sollten folgenden Punkte bedacht werden:
  • Tragkraft
  • Greifbereich
  • Greifart
Was soll gehoben werden?
  • Maß: Gewicht, Länge, Breite, Höhe, Außen- und Innendurchmesser
  • Material
  • Oberfläche bei Stahl HRC
  • Oberflächenbeschaffenheit: geölt, fettig, trocken, etc.


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